Silke Kabisch

Mein Name ist Silke Kabisch.


Ich begleite Menschen auf ihrem Weg durch Trauer, Abschied und Wandel.


Als Lebensberaterin, Mediatorin, Bewusstseinstrainerin und Trauerrednerin bin ich in besonderen Lebensmomenten an der Seite von Menschen, wenn Worte schwerfallen und Gefühle Raum brauchen.


Die Frage nach dem Sinn des Lebens hat mich schon früh beschäftigt.
Warum leben wir? Warum sterben wir? Und wie können wir dem begegnen, was uns manchmal sprachlos macht?


Aufgewachsen bin ich in einer Familie, in der der Tod zum Leben gehörte.
Mein Großvater war Totengräber in unserem Dorf. Durch ihn lernte ich bereits als Kind, dass ein würdevoller Abschied ein letzter Dienst der Liebe ist, sozusagen eine letzte Liebeserklärung, die wir einem Menschen schenken können.


Im Laufe meines Lebens habe ich viele Abschiede erlebt, die mich geprägt und verändert haben. Besonders tiefgreifend war der Tod meines Lebensgefährten Götz Wittneben.

 

Dieser Verlust hat mein Leben grundlegend erschüttert und mich schließlich auf den Weg gebracht, Menschen nicht nur als Trauerrednerin, sondern auch in ihrer Trauer zu begleiten.


Durch meinen eigenen Weg durch die Trauer wurde mir bewusst, wie groß die Hilflosigkeit im Umgang mit Trauer oft ist und wie viele Menschen in ihrer Trauer allein gelassen werden. Oft nicht aus mangelnder Anteilnahme, sondern aus Unsicherheit und Berührungsängsten. Viele wissen nicht, was sie sagen oder tun sollen, und ziehen sich deshalb zurück. Doch niemand sollte seinen Weg durch die Trauer allein gehen müssen.

 

Gerade in Zeiten des Verlustes brauchen wir Verbindung, Mitgefühl und offene Gespräche.

 

Deshalb ist es mir ein Herzensanliegen, dem Thema Tod und Trauer mehr Raum in unserer
Gesellschaft zu geben und Menschen zu ermutigen, wieder miteinander ins Gespräch zu kommen.

 

Trauer braucht Gemeinschaft und Trauer braucht Menschen, die bleiben, auch wenn sie nicht die richtigen Worte finden.

 

Aus eigener Erfahrung weiß ich sehr genau, wie sich Sprachlosigkeit, Schmerz, Sehnsucht und die Suche nach Halt anfühlen können. Und ich weiß auch, dass Trauer nicht nur Dunkelheit ist, sondern Ausdruck einer tiefen Verbindung zu einem Menschen, der bleibt – in unserer Erinnerung, in unserem Herzen und in der Liebe, die wir weitertragen.


In den vergangenen Jahrzehnten habe ich zahlreiche Aus- und Weiterbildungen in den Bereichen Coaching, Mediation, Hypnosetherapie, Trauerbegleitung und Bewusstseinsarbeit absolviert. Mein wichtigster Lehrmeister war und ist jedoch das Leben selbst. Denn keine Ausbildung ersetzt die Erfahrungen, die wir selbst durchleben und integrieren.


Gemeinsam mit Götz durfte ich viele Jahre Menschen auf ihrem persönlichen Entwicklungsweg begleiten. Durch unsere gemeinsame Arbeit, unter anderem im Rahmen von Cosmotivation und Neue Horizonte, entstanden zahlreiche Begegnungen und Erfahrungen, die mein Wirken bis heute prägen.


Heute ist es mir ein Herzensanliegen, Menschen einen persönlichen, würdevollen und liebevollen Abschied zu ermöglichen.

 

In meinen Trauerreden stehen nicht der Tod und das Ende im Mittelpunkt, sondern das gelebte Leben, die Erinnerungen, die Verbundenheit und die Einzigartigkeit eines Menschen.


Jeder Mensch hinterlässt seine ganz eigenen Spuren. Deshalb sollte auch jeder Abschied so individuell sein wie das Leben selbst.


Ich begegne Menschen mit offenem Herzen, Respekt und großer Wertschätzung für Ihre Geschichte und ihren Verlust.

 

Und am Ende bleibt die Liebe.

 

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